Viele denken allein mit der Tatsache Artikel verfassen zu können ist schon das wichtigste vorhanden. Aber dem ist nur in ganz seltenen Fällen so. Wenn man nicht gerade einen Blog wie diesen hier betreibt, auf dem nun wirklich sehr frei, aber im Kern trotzdem auch die Sachlichkeit eingehalten werden sollte, dann ist mehr gefragt als nur das Gut richtig und professionell schreiben zu können.Vorwort

Wir reden hier natürlich von themenbezogenen Blogs, bei solch privaten und freien Blogs wie diesem eben, ist das folgende meistens zu vernachlässigen, aber doch nicht ganz außer Acht zu lassen.

Allgemein möchte ich nun den Gang von der Idee eines Artikelthemas bis zum fertigen Artikel darstellen. Parallel werde ich zwei Beispiele verwenden, einmal werde ich das Ganze am Beispiel dieses Blogs darstellen und einmal am Beispiel einer News auf pc-typ.de.

Die Idee

Schon am Anfang unterscheiden sich die Vorgehensweisen auf beiden Seiten. Alles fängt mit einer Idee an, auf pc-typ.de erlange ich diese Idee in dem ich mich auf einschlägigen IT-Seiten rumtreibe und nach neuen Informationen und besonders News aus der IT-Branche Ausschau halte. Jetzt hängt alles von mehreren Faktoren ab:
-Welche Meldungen sind in der naheliegenden Vergangenheit erschienen.
-Wie interessant sind die heut aktuellen News.
-Wie lassen sich die News miteinander verknüpfen.

Der erste Punkt und letzte Punkt sind deshalb wichtig, da ich oft kleinere und unbedeutende Meldungen nicht sofort übernehme sondern erst wenn mehr Informationen zum Sachverhalt bekannt sind.
Punkt zwei sollte selbsterklärend sein, da ich ungefähr eine News am Tag release(veröffentliche) und daher nur die wichtigste aller Meldungen verwenden kann. Schon beim durchforsten der Seiten reift dann langsam die Artikelüberschrift und der Inhalt des Artikels zu einem schon fast endgültigen Produkt heran, aber längst noch zu keinem vermarktbaren.

Das Erlangen der Idee für einen Artikel dieses Blogs kann nun einfacher aber auch schwerer gesehen werden. Da dieser Blog ein doch sehr breites Spektrum abdeckt und wenn ich möchte sogar die weiter oben beschriebenen IT-News posten könnte, ist die Ideenfindung hier wesentlich einfacher. Zudem fällt der Druck weg in einem bestimmten Zeitraum eine bestimmte Anzahl an Artikeln zu veröffentlichen, mit dem geschriebenen Artikel tief im Kern Geld damit zu verdienen und tadellos richtig zu sein.

Kurz lässt sich sagen, dass schon die Ideenfindung beim professionell angesetzten und themenbezogenen Blog in der Regel um einiges schwerer fällt. Hier also die Professionalität bei der Vorgehensweise schon die halbe Miete ist, da die Idee erfahrungsgemäß bei solch kleineren Artikeln bis maximal 500Wörter das schwierigste am ganzen Artikel überhaupt ist.

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Tipps zur Vorgehensweise

Gleich vorweg möchte ich sagen, dass ich nicht der professionellste in der Szene bin und auch keine Möglichkeiten verwende die anderen nicht zur Verfügung stehen.

Tipps zu einem nicht themenbezogenen und freien Blog wie diesem zu geben ist schwer. Da könnte man alle Seiten des Internets angeben in der Hoffung auf irgendwelchen Seiten findet sich bestimmt etwas interessantes. Da es sich hier auch um kein News-Blog oder derartigem handelt wird es schwer bestimmte Seiten anzugeben. Hier ist wirklich nur die Auffassungsgabe und die darauffolgende interessante Wiedergabe des Autors gefragt und das jeder Gedanke seinerseits eine Idee für einen Artikel seines Blogs darstellen kann.

Bei einem themenbezogenen Blog lassen sich sehr wohl Tipps hierzu geben. Allgemein sucht man sich Seiten heraus die ausschließlich auf das gebloggte Thema bezogen sind. Zur Sicherheit sucht man noch Seiten die das Thema nicht ausschließlich ansprechen, etwa Newsseiten wie t-online die auf kein Bereich spezialisiert sind. Um das Ganze nun einheitlich gegliedert zu haben empfehle ich all die gefundenen Seiten gleichzeitig im Browser(tab-fähig) zu öffnen und diese dann in einem Lesezeichen-Ordner abzuspeichern. Mit einem Klick öffnen sich so alle Seiten gleichzeitig. Eine weitere Möglichkeit stellen Social-Bookmarking-Seiten wie Delicious dar.

Zudem zählt auch hier die allgemeine Auffassungsgabe des Autors, da sich auch andere Elemente, die sich nicht dem zugewendeten Thema ähnlich sind, aber für deren Artikel interessant sein könnten.

Was ebenso genial wie einfach ist sind RSS-Feeds die man abonnieren kann und so mittels einer speziellen Software(RSS-Reader) abrufen kann.

Als weitere und letzte Möglichkeit möcht ich hier noch die allbekannten Newsletter vorstellen. Bei vielen Seiten ist es möglich Newsletter zu abonnieren um gleich die wichtigsten und neuesten Meldungen per eMail zugeschickt zu bekommen. Auch bieten viele Herstellerseiten um die sich das ganze Thema dreht die Funktion eines Newsletter, mit welchem die neuesten Pressemeldungen verschickt werden. Der Vorteil liegt ganz klar darin, dass man ohne weitere Quellen direkt die nötigen Informationen erhält.

Die Ausarbeitung

Im Grunde genommen unterscheiden sich hier die Arten derer Blogs, die ich vorstelle, nicht. Aber das hängt wieder ganz vom Autor des freien Blogs ab. Bei einem themenbezogenen und professionell angesetzten Blog sollte man aufjedenfall, wenn nicht anderst gefordert, einen sachlichen Schreibstil ohne lockere Elemente bevorzugen. Die Sachlichkeit wird bei den meisten gefordert, nur verwenden die meisten selbst und verlangen dies dann auch einen nicht allzu strengen Schreibstil mit den ein oder anderen lockeren Elementen. Dies kann eben jeder Autor eines freien Blogs selbst für sich bestimmen und sein Schreibstil benutzen ohne ihn anpassen zu müssen, wie das den meisten gehen wird wenn Sie wo anderst bloggen.

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Ist der Schreibstil einmal festgelegt und kann auch gut umgesetzt werden, so ist auch hier die meiste Arbeit getan. Aber kein Mensch der Welt kennt jedes Wort in seiner Bedeutung und korrekten Schreibweise. Schon garnicht alle Sprichwörter, welche oft auch in sachlichen Artikeln Verwendung finden und gern verwendete Satzkonstruktionen. Um hier Abhilfe zu schaffen wäre eine Möglichkeit, sich den Duden irgendwo in unmittelbare Nähe zu legen. Aber jemand der bloggt verwendet meist sowieso alle Funktionen die das Internet bereitstellt. Google ist zwar keine direkte Funktion des Internets aber es hilft doch stark beim Finden dieser Funktionen, so etwa wenn man Synonyme für bestimmte Wörter sucht, um nicht ständig das selbe zu schreiben, oder Wortbedeutungen ob dies nun auch im Satz passt, die Rechtschreibung überprüfen möchte oder eine Satzkonsruktion kontrollieren möchte. Für alles findet Google die passende Funktion und stellt sogar selbst einige Funktionen bereit, wie etwa einen Übersetzer, den ich aber nicht empfehlen kann.

Tipps zur Ausarbeitung

Tipps kann ich hier fast ausschließlich in Form von Seiten und Suchbegriffen geben. Ich benutze Firefox 3.0 und verwende die integrierte Google Toolbar, mit welcher ich durch zwei Tastenkombinationen zum gewünschten Suchergebnis komme. Durch STRG + T öffnet sich ein neuer Tab und durch STRG + K springt der Cursor direkt in das Google-Suchfeld der Google Toolbar. Dadurch kann ich schnell ohne die Maus zu betätigen Google verwenden. Aber nach was sucht man jetzt?
-Synonym: Wort dessen Synonyme gesucht werden + Synonym(e) – Beispiel: nämlich Synonym(e)
-Wortbedeutung: Das Wort ohne zusätzliche Hilfswörter kann eingegeben werden, sollte das Ergebnis aber nicht klar sein + wiki- Beispiel: Eruption (wiki)
-Übersetzung: Das zu übersetzende Wort allein oder + in die zu übersetzende Sprache – Beispiel: Auto Englisch
-Rechtschreibung überprüfen: Das Wort ohne Hilfswörter eingeben. Zeigt Google eine verbesserte Schreibweise an, ist das Wort falsch geschrieben.
-Satzkonstruktionen überprüfen: Siehe Rechtschreibung überprüfen

Die folgenden Seiten, sind eine Empfehlung meinerseits:

-Synonym: Wie-sagt-man-noch, Woxikon, OpenThesaurus
-Wortbedeutung: Wikipedia
-Übersetzung: Leo
-Rechtschreibung überprüfen: Google
-Satzkonstruktionen überprüfen:Google

Einen etwas anderen Tipp praktiziere ich selbst auch. Beim lesen anderer Seiten und Blogs markiere ich interessante und für mich neue Wörter und Satzkonstruktionen und speichere sie in einem .txt-Doument ab. Das Ganze dient eher dem Zweck, dass durch das bewusste markieren und speichern ich mir die Wörter und Satzkonstruktionen besser merken kann, aber natürlich kann ich bei Bedarf auch in dem .txt-Dokument suchen.

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Endphase – Die letzten Aufgaben

Zu guter letzt sollte man noch eindeutige Tags einfügen, Quellen und Seiten verlinken und den Text optisch etwas hervorheben. Auch hier unterscheiden sich beide von mir angesprochenen Blogarten nicht, da auch ein freier Blog ansehnlich sein sollte.

Tipps für die letzten Aufgaben

Tipps lassen sich hier eher schwer geben. Bei den Tags sollte auf die Qualität, also Aussagekraft und nicht auf die Anzahl geachtet werden. Sollte die Quelle eine Trackbackfunktion haben dann ist das verlinken ohnehin wichtig, da auf der Quellenseite der Blog beim setzen des Trackbacklinks unter Trackbacks angezeigt wird.

Bei der optischen Gestaltung habe ich mir angewöhnt, dass ich einzelne Unterüberschriften verwende und diese durch fette Schrift hervorhebe. Das Ziel ist eine bessere Übersicht zu erreichen und den Artikel zu gliedern.

Um den Blog nun bekannter zu machen gibt es die Möglichkeit den geschriebenen Artikel bei so genannten Social-Bookmarking-Sites reinzustellen. Etwa bei Yigg oder MisterWong.

Fazit

Allen dürfte bewusst sein das ein solch freier und nicht themenbezogener Blog einfacher geführt sein dürfte wie ein professioneller themenbezogener. Aber wie man erkennt gibt es nicht allzu große Unterschiede zwischen beiden Arten. Was macht aber nun den frei gestalteten nicht themenbezogenen Blog einfacher? Eigentlich ist es nur das Spektrum an möglichen Ideen. Wenn ich möchte kann ich über alles schreiben was mir in den Sinn kommt. Zusätzlich bringt die Tatsache den persönlichen Schreibstil vewenden zu können eine Erleichterung, da dieser bei mir zu größten Teilen sachlich ausfällt, habe ich damit auch keine großen Probleme bei der Umstellung für professionelle und themenbezogene Blogs wie pc-typ.de zu schreiben.

 

Fotoquelle: Flickr (ausgewählte Creative Commons Bilder) Photo by bigbluemeanie

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