Dieser Erfahrungsbericht könnte für jeden interessant sein, der sich aktuell für das Asus Transformer (TF101), ein Android Tablet, Netbook, iPad, Netvertibles oder ähnlichem interessiert. Verlost wird zudem der Nachfolger Asus Transformer Prime!!

Einleitung

Zu Tablets wurde vielerorts schon sehr viel erzählt, verglichen, aufgenommen und gezeigt. Auch ich hatte bereits sehr früh mit dem Galaxy Tab der ersten Generation Erfahrungen gesammelt. Und es hat mich immerhin ein ganzes Jahr auf sehr nützliche Art und Weise begleitet. Nachdem ich jedoch von meinem HTC Hero auf das Samsung Galaxy Nexus umgestiegen bin, sah ich darin keine direkte Verwendung mehr, Android 4.0, Dual-Core und 4,65″ nahezu genauso produktives “arbeiten” ermöglichen.

Deshalb begann ich mich spätestens in letzter Zeit für Tablets mit Größen von 10″ und mehr zu interessieren. So wie man es von Galaxy Tab 10.1, iPad oder dem Motorola XOOM kennt. Und genau dieser Reihe entspringt auch das Asus Transformer. Ebenfalls 10 Zoll, Dual-Core, Android 3.2 und weiteren Eigenschaften aus der Android Welt.

Doch was dieses Tablet von allen aktuellen unterscheidet und bis zur CES 2012 auch absolutes Alleinstellungsmerkmal war, ist das mitbestellbare Keydock. Und genau das war auch der Grund, warum mich dieses Tablet besonders interessierte. Denn auch ich als Verfechter dieses neuen Trends und absolutem Gadget-Fan, muss eingestehen, dass sich mit jedem aktuellen Netbook oder MacBook Air besser arbeiten lässt als an einem Tablet. Diese sind meistens nur für Games, als Statussymbol oder für einige gute Apps zu gebrauchen.

Vielleicht ist auch schon dem ein oder anderen aufgefallen, dass ich ungerne einzelne Geräte teste, sondern deren dahinterstehende Konzepte. So kam es, dass ich mit freundlicher Unterstützung von getgoods.de zu diesem Test kam und der Frage nachgehen wollte, ob ein (Android) Tablet mit Keydock sich genauso gut oder vielleicht sogar besser als ein vergleichbares Netbook bedienen und in die alltäglichen Arbeiten integrieren lässt.

Doch erst einmal zum Transformer TF101 selbst

Das Tablet selbst machte soweit einen guten Eindruck. Zu Beginn des Tests standen gleich die vorerst letzten Updates auf Android 3.1 und anschließend Android 3.2.1 zur Verfügung und werden wohl diesen Monat auch noch durch 4.0.3 unterstützt werden. Die Leistung war selbstverständlich mit Tegra 2-Power sehr gut, bot zudem gute Akkulaufzeiten, wobei sich hier schon ein erster Unterschied abzeichnet. Denn im Keydock ist ein zusätzlicher Akku enthalten, der das Tab bei Dauerbelastung, wie auch im Standby, länger als alle anderen laufen lässt. Im Dauerbetrieb sind hier 16Stunden durchaus keine Seltenheit, meistens noch mehr.

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Haptik und Optik sind meiner Meinung nach unverwechselbar, jedoch stechen sie nicht aus den aktuellen Design-Trends und sind im Durchschnitt anzusiedeln. Alle Schalter und Tasten erreicht man einwandfrei und in Kombination mit Keydock stehen auch 2 USB-Anschlüsse zur Verfügung. Das ist dann vor allem interessant, wenn USB-Stick oder Gamepad genutzt werden möchten.

Die vorinstallierte Software bot von Grund auf eine gute Basis, um das Tab vom Start weg optimal zu nutzen. DLNA-Client, Asus Web-Storage, Polaris Office-Software und die ohnehin meist vorhandenen Google Apps, sind beispielsweise vorhanden. Die gute Nutzung wird durch ein besonders starkes WLAN-Modul gewährleistet.

Schlecht ist mir unter anderem aufgefallen, dass das Keydock wohl nicht richtig zusammenmontiert war. Das äußerte sich darin, dass es bei normaler Druckausübung, etwa bei der normalen Handablage, immer zu einem knacken kam. Technisch stellte das kein Problem dar, wie sich das allerdings im Laufe mehrerer Monate entwickeln könnte und der nervende Umstand hätte mich auf jeden Fall zu einem ersten Garantiegesuch gebracht. Ob das auch nur bei meinem getesteten Modell so war oder generell ein Produktionsfehler ist, kann ich leider nicht bewerten.

Auch der Mechanismus, um das Tab mit dem Keydock zu verbinden, fand ich sehr fragil. Im Laufe von 4 Wochen konnte ich noch keine Abnutzung erkennen, aber auch hier bezweifle ich, dass dieser Mechanismus mehrere Monate oder gar Jahre unbeschadet übersteht. Natürlich auch nur dann, wenn es oft getrennt und wieder angesteckt wird. Im verbundenen Zustand sehe ich keine Probleme oder Abnutzungsmöglichkeiten.

Das Asus Transformer zählt also sicherlich zu den besten Tabs und ist je nach Geschmack irgendwo auf den Plätzen 1 bis 3 einzuordnen. Denn ein Galaxy Tab hat von Grund auf nicht mehr zu bieten, dem Motorola XOOM merkt man sein Alter an, das iPad ist je nach Individuum besser oder schlechter und sonst sehe ich wenig Modelle die sonst noch auf diesem Niveau mitspielen.

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Ausgenommen sind hier die Nachfolger. Denn diese sind entweder noch nicht verfügbar oder zu neu für einen Erfahrungsbericht über mehrere Wochen.

Alchemische Wirkung des Keydocks?

Ich muss es leider vorwegnehmen: Man hat hier kein neues “200%-Gerät”, kombiniert aus 100% Tablet und 100% Netbook. Leider. Aber das soll nicht das Konzept selbst schlecht machen. Man darf nur kein Allzweckmittel erwarten. Doch es besteht Hoffnung. Gehen wir einfach alles Schritt für Schritt durch.

Das Tablet ist auf jeden Fall zu 100% vorhanden. So lässt sich das Asus Transformer wie jedes andere bekannte Tablet verwenden. Hatte ich oben schon angerissen. Durchaus auch ohne Keydock eines der besten lieferbaren Tablets. Allein deswegen lohnt es sich schon.

Stöpselt man nun die mitgelieferte Tastatur an, hat man nicht direkt ein vollwertiges Netbook. Physisch ja. Die Tastatur ist nach kurzer Eingewöhnungszeit im Bereich von 10Zoll genauso gut wie andere zu benutzen, die Schnelltasten sind sehr gut in Kombination mit Android zu benutzen und der schon angesprochene integrierte Akku und die zusätzlichen Anschlussmöglichkeiten erweitern das Tab um nützliche Funktionen.

Ganz ist Android, oder auch iOS, dann aber eben doch noch nicht mit einem richtigen Desktop-OS zu vergleichen. So fehlen Funktionen wie “Rückgängig machen (STRG + Z)”, richtiges Office und was man eben im alltäglichen Leben an seinem Mac OS X, Windows oder Linux schätzt.

Das wiederrum lässt sich gut zu einem Fazit und einer möglichen Zukunftsaussicht weiterverwenden.

Das Keydock, wenn auch mit einem geringen Aufpreis verbunden, lohnt sich auf jeden Fall als sinnvolles Zubehör. Wer also mit Tablets schon gut arbeiten kann oder die Funktionen einem ausreichen, der verspürt dadurch eine merkliche Verbesserung. Etwa bei langen Texten, beim Chatten oder unterwegs wenn eine stabile Halterung gebraucht wird. Netbook-User werden allerdings noch nicht ganz umsteigen können.

Andererseits bedeutet dies auch, dass Windows 8 genau diese Entwicklung vorantreiben kann und sowohl als touch-optimiertes Betriebssystem, wie auch als herkömmliches Desktop-OS beide Vorzüge vereinen und die Lücke schließen kann. Entsprechende Hardware könnte dann durchaus zu “200%-Devices” transformieren.

Gewinnspiel

In diesem Zusammenhang interessieren mich ganz besonders eure Meinungen und Erfahrungen.

Damit ihr die im Gegenzug aber nicht ganz ohne Gegenleistung ausplaudern müsst, könnt ihr gleichzeitig den Nachfolger vom hier getesteten Asus Transformer, das Asus Transformer Prime (TF201) (technische Daten hier einsehbar) im Wert von 599€ gewinnen. Gesponsort wird es mit freundlicher Unterstützung durch unseren Partner getgoods.de.

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Wie ihr teilnehmen könnt:

  • Einen Artikel auf eurer Seite/Blog verfassen, der eure Meinung oder Erfahrung beinhaltet und auf dieses Gewinnspiel verlinkt.
  • Für alle ohne eigenen Blog oder Seite reicht es, den entsprechenden Artikel auf Google+ oder Facebook in Verbindung mit eurer Meinung zu teilen.
  • Auch möglich ist es direkt hier einen Kommentar mit eurer Meinung zu hinterlassen. Würde mich jedoch auf mehr als zwei Sätze freuen 😉

 

Das Gewinnspiel läuft bis zum Sonntag den 4.03.2012.

Nun wünsche ich allen Teilnehmern viel Glück und bin überdies sehr auf eure Antworten gespannt 🙂

 

Update Gewinner

Bis gestern lief nun das Gewinnspiel zum Asus Transformer Prime. Seit heute Nacht 0Uhr ist es beendet und deswegen möchte ich jetzt und hier den Gewinner bekanntgeben. 🙂

Es gab insgesamt 12 Teilnehmer. Pascals Kommentare zählen natürlich nur einmal, der Pingback garnicht ebenso wie meine sind auch nicht berücksichtigt. Um daraus den Gewinner zufällig zu berechnen, verwendete ich den Zufallszahlengenerator von random.org.

Laut random.org wurde demnach zwischen den Zahlen 1-12 folgende ermittelt: 8 und damit Keana M. als Gewinnerin!!

Ich hoffe alle anderen sind dennoch nicht enttäuscht, denn es wird immer mal wieder ein Gewinnspiel geben. An dieser Stelle auch noch der Hinweis, auf das parallel laufende Gewinnspiel von TrendMicro.

Und Keana an dieser Stelle schon viel Spaß mit ihrem neuen Asus Transformer Prime 🙂

 

Bildquelle: Eigener Screenshot

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