Um einen Artikel zu schreiben der nicht ausschließlich theoretischer Natur ist, habe ich versucht praxisnahe Methoden und Sachverhalte aufzuzählen, die beim (Energie)sparen im Haushalt auch merklich helfen. Die meisten Methoden wende ich selbst erfolgreich an.

Energie sparen

Das mit Abstand größte Sparpotenzial kann man in einem durchschnittlichen vierköpfigen Haushalt unter anderem durch den Kauf von Elektrogeräten aller Art, die als Energie-Klasse A gekennzeichnet sind, erreichen. Als Beispiel wäre das neuartige Induktionskochfeld oder ein energiesparender Kühlschrank anzuführen, welche beide am Gesamtstromverbrauch gemessen einen erheblichen Teil an der Stromrechnung mit zu verantworten haben. Genauso ist es bei anderen Küchen- oder sonstigen Elektrogeräten die entweder ununterbrochen oder beinahe jeden Tag am Stromnetz hängen, etwa der Gefrierschrank.

Beispiel

So ist folgendes Rechenbeispiel beachtenswert:
Ein Kühlschrank der Energieeffizienzklasse B (299 Euro) verursacht in 15 Jahren Stromkosten von rund 560 Euro. Hingegen belaufen sich die 15-Jahres-Kosten für einen Kühlschrank der Klasse A+(329 Euro) in 15 Jahren nur auf rund 320 Euro. Wie an diesem Beispiel zu erkennen ist, spart man mit einem Gerät der Energieeffizienzklasse A+ in 15 Jahren fast die Hälfte an Stromkosten gegenüber einen Gerät der Klasse B. Und einhergehend mit dem geringeren Stromverbrauch lässt sich auch die direkt reduzierte Umweltbelastung erkennen. Wirtschaftlich gesehen liegt also eine Win-Win-Situation vor.

Der PC – verstecktes Energiesparwunder

Ganz besonders kann man auch beim Thema PC einiges an Strom sparen, weshalb ich diesen gesondert und ausführlicher betrachten möchte. Da ich mich vor nicht allzu langer Zeit damit intensiv befasst habe, ist es mir möglich dieses etwas detailreicher zu schreiben. Anders als bei vielen Elektrogeräten ist es bei einem PC relativ einfach einzelne Teile auszuwechseln, um etwa mehr Leistung heraus zu kitzeln. Genau aus diesem Grund ist es für viele Jugendliche einfach, mit wenig Geld den eigenen Computer schneller zu machen. Zwangsläufig, wenn nicht speziell darauf geachtet wird, ist damit aber auch ein erhöhter, zumindest aber gleichbleibender, Stromverbrauch einhergehend. Das muss aber nicht unbedingt sein. Nahezu jeder Hersteller bietet heutzutage Energiesparvarianten seiner Modelle oder gar von vornherein Produkte mit erhöhter Effizienz an. Weiß man das, kann man bewusst darauf achten solch ein Produkt zu erlangen, welches oft den gleichen Preis besitzt, gleich schnell ist und in den meisten Fällen sogar, aufgrund positiver Nebeneffekte, geeigneter ist als das Standardmodell. Etwa die direkte Beeinflussung der Abwärme, die bei den meisten Energiesparvarianten konzeptbedingt geringer ausfällt, wodurch der PC ohne großes hinzutun leiser wird. Auch die Netzteile sind hier speziell zu erwähnen, bei denen mehrere Effizienzklassen eingeführt wurden, gekennzeichnet sind diese durch das Siegel „80+“, welches den Wirkungsgrad beschreibt(> 80%). Näheres findet man auf der Seite von Plug Load Solutions.
Das ganze richtet sich aber nur an diejenigen die sich einen PC selbst nach ihren Anforderungen und Wünschen zusammenstellen. All denjenigen die sich einen Komplett-PC zulegen wollen sei geraten, die Hersteller solcher Komplett-PCs anzuschreiben ob solche Energiesparvarianten einzelner Modelle verbaut sind. Eine andere Möglichkeit wäre, soweit angegeben, den Gesamtverbrauch zu vergleichen oder aber die verbauten Teilkomponenten auf ihren Verbrauch hin zu vergleichen.
Was solch konsequente Verwendung von Energiesparvarianten einzelner Produkte im PC ausmachen kann, vernachlässigt man einmal die normale Weiterentwicklung und somit auch die Weiterentwicklung der Effizienz einiger Produkte, verdeutlicht ein privates Beispiel. So verbraucht mein Laptop, Baujahr 2003, nur geringfügig weniger als mein neuer Desktop-PC, welcher um den subjektiv geschätzten Faktor 6 schneller ist. Zu beachten gilt die Tatsache, dass Notebooks meist nur mit speziellen Mobil-Lösungen, also meist nichts anderem als Energiesparmodellen, aufgebaut sind.

Altbewährte Energiespartipps – “dynamische Energiesparmaßnahmen”

Allbekannte und in den letzten Jahren wiederholt niedergeschriebene Varianten des Energiesparens wären am Rande noch zu erwähnen. So lässt sich vor allem dadurch Strom sparen, dass Geräte oder speziell auch das Licht nur bei Bedarf eingeschaltet werden und diese sofort bei nichtgebrauchen wieder ausgeschaltet werden. Also bedarfsgerechtes Verwenden von elektrischen Verbrauchern.
Zudem spart das richtige Lüften auch einiges an Heizenergie. So ist es ratsam, während die Heizung läuft, ein gekipptes Fenster vollständig zu vermeiden und bei Notwendigkeit das „Stoß-Lüften“ anzuwenden. In der Praxis würde es wie folgt aussehen: Das Fenster sollte 5 Minuten komplett geöffnet und anschließend vollständig geschlossen werden, anstatt das Fenster 30Minuten oder länger nur zu kippen. Abgesehen von der Energieersparnis ist anzumerken, dass das „Stoß-Lüften“ überhaupt erst richtiges Lüften bedeutet, da der Luftaustausch bei gekipptem Fenster verschwindend gering ist.

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Nachhaltige Spartipps – “Statische Energiesparmaßnahmen”

Der letzte Abschnitt umfasste hauptsächlich die “dynamischen“ Energiesparmaßnahmen“. Fast ausschließlich für Bauherren oder Renovierer, dafür aber umso wichtiger sind wohl die “statischen Energiesparmaßnahmen“, genauer genommen die baulichen Maßnahmen die man treffen kann, um den Energieverbrauch in die Tiefe zu drücken. Oft mit positiven Nebeneffekten. Wie sie etwa eine Fußbodenheizung bietet. Aufgrund der Wärmeerzeugung am tiefsten Punkt, sogar noch ein gutes Stückchen darunter, des Zimmers, dem Boden, kann die Wärme zum einen gleichmäßig verteilt nach oben steigen und wird zum anderen tiefer erzeugt als dies etwa bei einer normalen Zimmerheizung oder einem Ofen der Fall ist. Klar zu erkennender Nebeneffekt sind die immer gut beheizten und dadurch wohlig warmen Füße.
Darüber hinaus ist zu raten von Anfang an auf energiesparende Einbaugeräte, wie im ersten Abschnitt erwähnt, zu achten. Denn wer mehr Energie spart, kann im besten Fall mehr davon, durch den eigen erzeugten Strom mittels Solarzellen, verkaufen. Solarzellen wären also das nächste Thema. Ist noch etwas Geld vorhanden, diese Methode lässt sich übrigens auch bei älteren Häusern anwenden, so ist es ratsam eine gewisse Anzahl an Solarzellen auf das Dach zu schrauben. Wie bereits erwähnt dienen diese nicht ausschließlich der Bedarfsdeckung des eigenen Strombedarfs, sondern so ist es auch möglich übermäßig produzierten Strom ins allgemeine Stromnetz einzuspeisen und damit Geld zu verdienen.
Um nicht nur beim richtigen Lüften Geld sparen zu können, ist auch die Isolierung von entscheidender Bedeutung. Heutzutage existiert eine Vielzahl an Möglichkeiten zur richtigen Isolierung für jeden Haustyp, von welchen auch Gebrauch gemacht werden sollte. Ob das Haus richtig isoliert ist, kann man im Nachhinein mittels Energiepass herausfinden.
Zuletzt wäre noch eine, nicht unbedingt auf den Stromverbrauch abzielende, Variante zur Wassereinsparung aufzuzählen. So ist es möglich, das Regenwasser in einem speziell dafür geeigneten, Regenfass, ob unter- oder überirdisch ist hierbei egal, aufzufangen. Das Verwendungsspektrum des aufgefangenen Wassers reicht hierbei von Garten gießen, bis hin zur Klospülung.
Wie man erkennen kann ist das Einsparpotenzial an Ressourcen im eigenen Haus enorm und annähernd unerschöpflich. Es ist möglich in jedem Bereich des Hauses, sowohl geographisch als auch thematisch untergliedert, Ressourcen einzusparen. Insbesondere die „dynamischen“ Möglichkeiten sind hierbei schier unendlich, etwa darauf zu achten öfters kalt zu essen oder während dem einshampoonieren das Wasser abzustellen. Aber auch die „statischen“ Möglichkeiten bieten ein nahezu unendlich großes Einsparpotenzial. Erwähnenswert wäre unter Umständen noch der Wintergarten, der gerade im Winter beim Energie sparen helfen kann.

Die Autoindustrie im Mittelpunkt des “grünen” Denkens

Um nun noch etwas weiter auszuholen und auch die Ressource Kraftstoff zu erwähnen, ist es auch interessant das Thema Auto mit in die Diskussion einzubeziehen. So ist es gerade in der heutigen Zeit besonderes „einfach“ sich ein spritsparendes Automobil zu kaufen. Einfach ist deshalb in Anführungszeichen gesetzt, da sehr wohl viele, im Sinne von so gut wie jedem Hersteller und auch gute Ansätze zum Thema Sprit sparen von der Autoindustrie gemacht werden, aber aufgrund der extrem hohen Komplexität und Unübersichtlichkeit des Automarktes oft nicht zu erkennen sind, oder einfach falsch gedeutet werden.
So ist es beispielsweise kein Wunder, dass bei einem Kleinwagen oft enorme Spriteinsparungen versprochen werden. Die Glaubwürdigkeit ist an dieser Stelle nicht zu kritisieren, sehr wohl aber der Umstand, dass dies gerade in dieser Klasse oft dadurch erreicht wird, dass Abstriche entweder auf der Motorenseite, in Form von weniger Leistung oder aber auf der Komfortseite, in Form fehlender Klimaanlagen, gemacht werden müssen. Um nun aber die Komplexität und Unübersichtlichkeit des Automarktes mit ins Spiel zu bringen, sei zu erwähnen, dass das nur etwa für die Hälfte der angesprochenen Kleinwagen in dieser Klasse spricht. Die andere Hälfte erreicht Top-Verbrauchswerte ganz real durch wirkliche Sprit-Maßnahmen, etwa rolloptimierten Reifen oder einem lang übersetzten 6. Gang.
Hingegen ist die Transparenz soweit wenigstens, in Form der zahlreichen Testberichte, vorhanden, meist aber nicht ersichtlich, da zum Beispiel nicht konkret darauf hingewiesen wird, dass der Spitzen-Verbrauchswert auf Kosten fehlender Ausstattung gemacht wird, bei anderen Modellen aber oft zur Serie gehört.
Andere Hersteller, alsbald sogar auch die unterschiedlichen Modelle eines Herstellers, setzen auf unterschiedliche Spritspartechniken. So setzt etwa Toyota beim Prius auf den Hybridantrieb.
Nun ist es aber so, dass der Prius, vollgestopft mit dem energiesparenden Hybridantrieb, gegen einen neuen Golf VI-Diesel beim Thema Verbrauch verliert, um den Fokus noch einmal auf die Komplexität des Automarktes speziell in Hinsicht auf das Thema Spritverbrauch und wie versucht wird, dieser mittels allgemein bekannter Spritspar-Technologien herunterzuschrauben, zu richten. Wie nun unschwer zu erkennen ist, bedeutet es nicht immer, dass sobald ein Auto spritsparende Technologie an Bord hat auch zwangsweise weniger als ein vergleichbares Modell ohne spezielle Energiespartechniken verbraucht.Langsam wird so erkennbar, wie komplex der Automarkt ist und in welche Richtung meine Aussage zielt.

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Um nun aber auch dem eigentlichen Thema, der Vermittlung von Tipps und Wissen zum Thema „Sparen im Haushalt“ gerecht zu werden, möchte ich das bereits erwähnte komplexe Gebiet des Automarktes, etwas oberflächlich, dafür aber allgemein verständlich erläutern. Da ich nicht explizit konkrete Modelle oder sogar Marken empfehlen möchte, beschränke ich mich etwas darauf, wie man am besten die einzelnen Modelle miteinander vergleicht.
Da der durchschnittliche Verbrauch, ermittelt durch den EU-Fahrzyklus, bekannterweise oft nicht der Realität gerecht wird, sollte bei direkten Vergleichen oft die Vorsicht walten und sobald man zu einem Ergebnis gekommen ist, das entsprechende Fahrzeug Probe fahren, um einen Eindruck davon zu bekommen, ob der theoretisch ermittelte Verbrauch vom realen abweicht und wenn ja so sehr, dass das direkte Vergleichsmodell auch Probe gefahren werden sollte. Der Vergleich sollte soweit aber, auch wenn der reale Verbrauchswert oft bis zu 20% höher ist, problemlos durchgeführt werden können, da gezwungenermaßen alle Werte mit dem selben Fahrzyklus ermittelt wurden und somit gleichermaßen von der Realität abweichen. Doch genau hier ist Vorsicht zu genießen, da es doch einige Hersteller gibt, die ihre Modelle genau auf diesen Fahrzyklus abstimmen und somit theoretisch einen günstigeren Verbrauch aufweisen. Die positive Nachricht ist, dass man dies nahezu ganz auf die Kleinwagen und vereinzelt auf die Mittelklasse eingrenzen kann und dies nur selten vorkommt. Die schlechte Nachricht aber ist, dass das genau die Wagen sind, bei denen der Verbrauch am meisten beachtet wird und es die Klassen sind, die in einer Zeit der Finanzkrise die meist gekauften sind. Nichtsdestotrotz wird solch ein Auto auch nicht plötzlich eine Abweichung von 5 Liter und mehr zum Realverbrauch aufweisen und meist entwicklungsbedingt trotzdem dem Anspruch gerecht werden, etwas weniger zu verbrauchen. Entwicklungsbedingt meist zumindest wie sein Vorgänger, möchte man etwa beim gleichen Modell bleiben.
Zudem seien zwei wichtige Punkte anzumerken, die besonders beim Vergleich beachtet, besser gesagt nicht beachtet werden sollten. Zum ersten wäre da die Leistung eines Autos, die viele in direkter Verbindung zum Verbrauch sehen. Was vordergründig, von komplett kann aber nicht die Rede sein, falsch ist. Gleich aus zwei Gründen. Einerseits muss sich die Frage gestellt werden, durch welche Methode wurde ein Mehr an Leistung erreicht. Ist dies durch Techniken geschehen, die im gleichen Zuge die Effizienz erhöhen und damit unweigerlich den Spritverbrauch senken oder komplett durch eine Leistungssteigerung etwa über eine Hubraumvergrößerung. Ersteres würde sogar einen doppelten Vorteil bieten, was direkt zum zweiten Grund führt.
Denn, wer mehr Leistung zur Verfügung hat, der kann länger in einem höheren Gang fahren und muss das Gaspedal nicht soweit durchdrücken.
Als dritter Punkt wäre sogar noch die psychische Seite zu nennen, die Grund dafür ist, dass oft Besitzer von Kleinwagen über ihre Grenzen hinaus Gas geben um den Leistungsnachteil und/oder den Statusnachteil, welcher direkt am Modell des Autos zu erkennen ist, ausgleichen zu wollen. Neben der Tatsache, dass solch ein Verhalten im Straßenverkehr gefährlich ist, treibt es auch den Spritverbrauch in die Höhe.
Der zweite Punkt auf den nicht geachtet werden sollte, ist der, ob und welche Energiespartechnik zum Einsatz kommt. Denn so existiert die vorherrschende Meinung im allgemeinen Bewusstsein der Bevölkerung, dass Modelle mit energiesparenden Technologien zwangsweise weniger verbrauchen als direkte Konkurrenzmodelle ohne solcher Technologien und damit eine falsch geleitete und oft alles vergessende Anziehung hin zu solchen Automobilen verspüren. Da übersieht man schnell einmal, dass das Auto zwar modellintern weniger verbraucht als das exakt gleiche Modell ohne umweltschonender Technik, aber vielleicht ein schwereres Leergewicht auf die Waage bringt als ein Konkurrenzmodell ohne Energiespartechnik und somit im Umkehrschluss wieder mehr verbraucht.
Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass ausschließlich der angegebene Durchschnittsverbrauch beachtet werden sollte und man sich für das Auto mit der höheren Leistung entscheiden sollte, wenn es beim Thema Verbrauch zu einem Remis kommt.
Die Unterhaltskosten betreffend liegt es auch nahe, auf die Schadstoffklasse zu achten, welche mindestens Euro4 sein sollte, besser noch wäre ein Auto das schon heute fit ist für die Euro5-Norm. Solche Modelle sind derzeit aber nur vereinzelt anzutreffen, womit der Punkt zu vernachlässigen wäre.

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Grundgedanke dieses Berichts

Die Grundlage dieses Berichts, und daher auch die möglicherweise fehlende Eigeninitiative an glorreichen Ideen zum Thema Energie sparen, ist der Gedanke, mehr noch das Denken, dass mit einer soliden Basis an baulichen, also „statischen“ Energiesparmaßnahmen und einem antrainierbarem „grünen“ Denken schon eine Menge an Ressourcen und damit Geld eingespart werden kann, ohne, ja eher sogar noch mit Vorteilen im normalen Leben, resultierend aus einigen positiven Nebeneffekten. Fehlt dieses solide Fundament nützt jeder Versuch Energie zu sparen nichts, wenn dies dann durch das harmlose und einmalige in Betrieb nehmen beispielsweise eines Elektrogeräts, wie etwa dem Herd, oder dem dauerhaften und schwerwiegenden Stromverschwender, etwa dem Kühlschrank, Fernseher oder PC, wett gemacht wird.
Zudem wer oft Umdenken muss oder gar Nachteile in Kauf nehmen muss, etwa bei der Einschränkung eines Bedürfnisses, dem macht das Ressourcensparen keinen Spaß und tendiert bald wieder zu seinem alten verschwenderischen, dafür aber kompromisslosen, Lebensstil. Um nun aber auch Menschen, die nicht „grün“ Denken, dazu zu bringen, die knapper werdenden Ressourcen zu schonen, sollte ein besonderes Augenmerk, auf die von mir als „statischen“ Energiesparmaßnahmen bezeichneten, Methoden des Energiesparens gelegt werden, da sie als gegeben angesehen werden können und somit keinerlei Umstellung erfordern, somit also schneller und von einer breiteren Masse akzeptiert werden kann. Die intuitive und allgemeine Akzeptanz der „statischen“ Maßnahmen geht um vielfaches schneller oder überhaupt erst von statten, im Gegensatz zu den „dynamischen“ Energiesparmaßnahmen. Psychologisch wahrscheinlich einfach zu erklären, aufgrund der Tatsache, dass viele Menschen gegebenes, wie es bei den „statischen“ Maßnahmen der Fall, nicht hinterfragen und die gegebenen Objekte(Herd, Kühlschrank, etc.) nicht zusätzlich in ihr alltägliches Verhalten und Denken integrieren müssen, was gleichbedeutend mit umstellen müssen ist, wie dies bei den „dynamischen“ Maßnahmen der Fall ist.
In gleichem Zuge sollte diese Philosophie in jeden Bereich Einzug halten. Ein Beispiel wäre etwa die Diskussion rund um die Leistung der Modelle deutscher Premiumhersteller. Sollten vernunftbedingt nur Automodelle mit möglicherweise maximal 300PS gebaut werden? Nein! Denn warum tut sich die Diskussion überhaupt auf? Weil geglaubt wird, die Leistung, wie bereits erwähnt, stehe in direkter Verbindung zum Spritverbrauch, der heute möglichst gering sein sollte, nicht nur der Unterhaltskosten wegen. Aber genau hier setzt diese Philosophie an, somit sollte nicht die Leistung sondern der Verbrauch unabhängig von der Leistungsfähigkeit des Autos begrenzt werden, ausschließlich die „statische“ Seite müsste also ins „grüne“ gebracht werden und die Leistung unberührt gelassen werden. So sollte man sich rein der Philosophie beugend auch nicht einen sparsamen Fahrstil angewöhnen, wenn dies nicht ohnehin der natürliche Fahrstil des jeweiligen individuellen Fahrers ist, sondern seinen Fahrstil beibehalten und sich ein Modell mit gleicher Bedürfnisbefriedigung(auf die Leistung schielend) kaufen, welches aber im Verbrauch optimiert ist, also „statische“ Energiesparmaßnahmen verfolgt.

Zukunftsaussicht

Entwickelt man diese Philosophie konsequent weiter und führt sie in jeden alltäglichen und industriellen Bereich ein, so lassen sich schnell Fortschritte erzielen resultierend aus dem Denken, man muss umgekehrt proportional zur Leistungsfähigkeit eines Produktes den Energieverbrauch senken, um dessen Leistung erst rechtfertigen zu können. Was an sich schon einen Energiegewinn darstellt, diese, den Ressourcenverbrauch senkende, Technik in leistungsärmeren Produkten eingesetzt führt schnell zu einer modellübergreifenden drastischen Reduktion des Energieverbrauchs eines Produktes. Zudem, wie bereits ausführlich erläutert, würden diese Produkte, aufgrund der allgemeinen und keine Kompromisse eingehenden Akzeptanz, schneller auf den Markt und somit in jeden einzelnen Haushalt finden.

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