In einem meiner ersten Blogeinträge hatte ich Tipps gegeben, wie man richtig bloggt. Diese Tipps möchte ich nun um einige Hinweise zum Hosting eines eigenen Blogs erweitern.Wenn ihr auch daran denkt ein eigenes Blog zu starten, kommt euch als erstes vielleicht ein Freehoster (z.B. www.beepworld.de) in den Sinn. Man kann ausprobieren, ohne sich finanziell zu verpflichten und so starten viele ihre erste eigene Webseite bzw. ihr erstes eigenes Blog bei einem Freehoster. Für erste Gehversuche ist das tauglich, doch für jedes Projekt, das mehr als ein paar Wochen Lebenszeit überdauern und mehr als ein paar Besucher anlocken soll, solltet ihr ernsthaft über einen bezahlten Webspace-Account nachdenken.

Ein Freehoster kann jederzeit seinen Dienst einstellen oder nur noch kostenpflichtig anbieten. Wenn ihr euch dann entschließt umzuziehen, gehen euch im schlimmsten Fall eine ganze Reihe Leser verloren.

Wer langfristig plant, kommt an einer eigenen Domain Registrierung kaum vorbei. Nur dann habt ihr volle Kontrolle über die Inhalte und auch bei einem späteren Providerwechsel bleibt euer Blog unter der bekannten Adresse erhalten. Für welche Domainendung ihr euch entscheidet, ist bei den gängigen Domainendungen wie .de, .com, .net, .org, .info, oder .eu zweitrangig. Im Regelfall sind aber .de-Domains am billigsten und bereits für wenige Euro im Jahr erhältlich. Bei vielen Webhosting-Tarifen sind aber auch eine oder mehrere Domains direkt inklusive.

Nicht nur wer sich Gedanken über die Suchmaschinenoptimierung macht, sollte Zeit in die Wahl des richtigen Domainnamens stecken. Die Domaine ist schließlich das Aushängeschild des eigenen Blogs und nichts ist ärgerlicher, als vorschnell eine Domain zu wählen und die Entscheidung Monate später zu bereuen.

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Bei der Wahl des richtigen Hosters greift ihr am Besten auf Erfahrungen von Freunden und  einen Webhosting Preisvergleich wie www.dodisco.de zurück. Dort könnt ihr euch aus der Vielzahl aller Tarife den für euch richtigen heraussuchen. Wichtig ist dabei, dass der Tarif alles für das Blog bietet (z.B. PHP, MySQL), man aber auch nicht jeden Monat Unsummen für einen überdimensionierten Webhosting-Tarif zahlt. Für ein eigenes Blog solltet ihr nicht mehr als 3 bis maximal 5 Euro im Monat zahlen müssen. Sollte später der Speicherplatz knapp werden, könnt ihr bei den meisten Providern kostenlos in einen höheren Tarif wechseln.

Auch auf die Vertragslaufzeit solltet ihr achten. Bei 12-monatiger Laufzeit sind die monatlichen Kosten meist geringer. Seid ihr jedoch mit dem Provider unzufrieden oder legt das Blog nach einiger Zeit still, zahlt ihr trotzdem weiter. Gerade bei einem unbekannten Provider kann es sich daher lohnen, einen Tarif mit einer ein- oder dreimonatigen Laufzeit zu wählen.

Über Bewertungen und Kommentare könnt ihr aus den Erfahrungen anderer schöpfen. Gibt es bei einem Provider Probleme mit der Erreichbarkeit, dem Support oder der Rechnungsstellung, so schlägt sich dies auch in den Bewertungen nieder. Wer sich gut informiert, kann die Gefahr böser Überraschungen deutlich verringern.

Habt ihr noch weitere Anregungen oder Tipps für den Start eines eigenen Blogs dann lasst es mich über die Kommentarfunktion wissen.

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