Ein bekanntes Alltagsszenario: Man ist in der Schule, Uni, auf der Arbeit oder auch nur bei einem Kollegen und man benötigt seine persönlichen digitalen Daten. Der USB-Stick ist nicht immer dabei oder man benötigt die Daten auf dem Handy, wo ein USB-Stick kein Anschluss findet.  In solch einem Fall stehen einem viele Online-Dienste zur Seite, die Abhilfe schaffen.In der heutigen Zeit spielt aber auch das „Tracking“ eine große Rolle. Sei es die Fahrrad-Tour mittels Handy tracken zu lassen oder den Schlaf durch einen Schlafphasenwecker (updated link). Nahezu alles ist möglich und oft auch erwünscht, um es über Facebook zu sharen oder selbst als Diagnosewerkzeug zu wissen.

Bei diesem Artikel möchte ich auf meine persönliche Konfiguration eingehen, da ich diese natürlich als beste sehe und ich bei dieser aus eigener Erfahrung sprechen kann.

Synchronisation und Backup

Vor einiger Zeit habe ich meine ca. 20GB große Musiksammlung aussortiert. Rausgeflogen ist das, was ich ohnehin nicht mehr höre und bekannte Titel, die allzeit bei gängigen Diensten wie YouTube und Grooveshark angehört werden können. Übrig blieben ca. 3GB, die ich auf meinem Galaxy Tab und meiner externen Festplatte gespeichert habe. Somit steht der Kern portabel und daheim immer in irgendeiner Form zum Abruf parat.

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Meine gesamte physikalische Datenspeicher-Konfiguration sieht ohnehin etwas unkonventionell aber meiner Meinung nach optimal aus: Intern habe ich eine 60GB OCZ Vertex 2 SSD, auf der das System und einige wichtige Daten liegen und eine 1,5TB externe Festplatte, auf der meine gesamten Daten liegen, die nicht so sehr wichtig sind. Das umfasst Filme, Musik und Games.

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Diese angesprochenen wichtigen Daten auf der SSD synchronisiere ich mit Dropbox. Habe durch sammeln von Speicher insgesamt ca. 4,8GB, von anfangs 2GB und das alles kostenlos. So bekomme ich alle meine portablen Programme unter und Dateien mit hoher Priorität. Auf meinem Laptop läuft ebenso Dropbox, weshalb beide immer synchronisierte Datensätze beherbergen. Auf meinem Android Handy HTC Hero und Android Tablet Galaxy Tab rufe ich dann wichtige Dateien über das Online-Interface von Dropbox ab oder der entsprechenden Android-App. Sollte ich auch mal unterwegs auf einem 3. Rechner eine Datei benötigen, lässt sich hier auch idealerweise das Web-Interface nutzen.

Für nicht allzu wichtige Dateien, die ich aber dennoch gern auch von unterwegs abrufen möchte, nutze ich Gladinet in Verbindung mit den kostenlosen 25GB die Windows einem unter dem Dienstnamen SkyDrive spendiert. Der Datendienst wird dann wie ein zusätzliches Laufwerk in den Explorer integriert und hat auch über ein Web-Zugriff Zugang von unterwegs.

Tracking

sportypal

Was mir persönlich wichtig ist, ist meinen Trainingsfortschritt beim Laufen zu tracken. Bin derzeit dabei mich auf einen Marathon vorzubereiten und da ist es ganz hilfreich, wie lang, wie schnell und das gepaart mit einigen Zusatzinformationen, man gelaufen ist. Dafür zuständig ist eine App für mein Handy, die sich SportyPal schimpft. Man kann zudem auswählen, ob man geht, läuft, inlinert, schwimmt (etwas schwierig) oder wandern geht. Das wird dann an die zugehörige Internetseite geschickt, auf der man dann auch das genaue Streckenprofil in gewohnter Google Maps-Manier anschauen kann. Wenn man will lässt es sich auch über Facebook und Twitter sharen.

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Tracking-Dienste wie Facebook Places oder foursquare nutze ich noch nicht bewusst. Finde es aber, sofern diese Idee einmal verbesserte Züge annimmt, sehr interessant. Quasi ein Places 2.0 im Web 2.0 🙂

Web-Zugriff/Interface

interface

Thunderbird? Sehr schönes Programm, aber EMail (Google Mail), Aufgaben-Manager und Kalender (Google Calendar), Musikprogramm (Grooveshark) und Social-Netzwerk (Facebook) sind zum einen meine einzigen Schnell-Lesezeichen und zum anderen meine wichtigen Organisations-Instrumente, die ich alle über ihr sehr gutes Online-Interface bediene und einsehen kann. Somit spare ich mir Datenspeicher, Installations-Mühen, Wartungsmühen und habe alles, egal wo auf der Welt, schnell anklickbar.

Portable Apps

portable

Wie vorher bereits angerissen und als kleinen interessanten Unterpunkt, benutze ich zu 70% “Portable Apps”. Software, die ohne “Hard”-Installation genutzt werden kann. Der normale Installationsprozess fällt also weg. Das geht schneller und wichtige Profildateien werden meistens im Programmordner gespeichert und man hat alles wichtige in einem Ordner. Und durch fehlende Registrierungs-Einträge wird das System auch nicht zugemüllt.

Portable sind bei mir alle gängigen Programme wie Chrome, Firefox, Truecrypt, Notepad++, Virtualbox und VLC. Diese muss ich dann nur noch mit Rechtsklick – “An Taskleiste anheften” an die Taskleiste anheften und kann sie sofort nutzen. Und das auch noch mit allen Einstellungen, die ich zuvor vorgenommen habe. Und das schöne: die Änderungen sind sofort auch auf meinem Laptop abrufbar, da es ja in meinem Echtzeit-sychronisierten Dropbox-Ordner liegt ;-).

installation

Alle anderen Installations-Programme sind in meinem Dropbox-Ordner immer in Form ihrer Installationsdatei präsent.

Mit all diesen Helfern gelingt ein guter Abgleich aller Daten an jedem Ort und das Uploaden getrackter Daten. Handy, Laptop und Desktop-PC sind so immer ausreichend untereinander vernetzt und der Datenabgleich geschieht im Hand umdrehen. Auch das Nutzen der eigenen Daten an einem fremden PC stellt keine Hürde dar. Standard-Situationen, wie etwa eine Windows Neu-Installation, wird dadurch ohnehin zum Kinderspiel.

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Mich würde jetzt noch interessieren, wie macht ihr das Ganze? Gleich, besser, anders? Und vor allem wieso macht ihr es so. Bin sehr gespannt wie eure Konfigurationen hier aussehen. Wenn jemand noch keine Cloud-Dienste nutzt, hat dieser Artikel geholfen oder vielleicht sogar abgeschreckt?

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