Das Home Office erfreut sich zunehmender Beliebtheit, denn es erhöht die Vereinbarkeit von beruflichem und privatem Leben. Dem Zeitgeist entsprechend wird durch die alternative Arbeitsweise mehr Flexibilität und Eigenverantwortung gefördert. Dank fortschreitender Digitalisierung und Cloud Computing sind die Mitarbeiter längst nicht mehr an ihren Arbeitsplatz gebunden, um auf wichtige Daten zuzugreifen oder sich mit den Kollegen absprechen zu können. Immer mehr Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern deshalb die Möglichkeit von Zuhause aus zu arbeiten.

Um ein erfolgreiches Arbeiten im Home Office zu gewährleisten, ist jedoch ein hohes Maß an Eigendisziplin gefordert, denn die Motivation durch die anderen Mitarbeiter entfällt und die eigenen Wohnräume bieten noch dazu eine Vielzahl von Ablenkungsmöglichkeiten. Um Ruhestörungen vorzubeugen und die eigene Konzentration zu gewährleisten, sollte man sich frühzeitig einen professionellen Arbeitsplatz schaffen, der es ermöglicht gleichermaßen effektiv und bequem zu arbeiten. Eine moderne Büroausstattung sollte selbstverständlich sein, denn professionelle Technik spart Zeit und Nerven und stärkt so auch die Motivation.

Die Grundausstattung für ein professionelles Home Office

Der richtige Computer

Mittelpunkt des Arbeitsplatzes sollte ein Computer sein, – wenn man das Preis-Leistungs-Verhältnis bedenkt, erhält der klassische PC immer noch den deutlichen Vorzug vor Tablets und Notebooks.

  • Gängige Anwendungen (z.B. Textverarbeitungsprogramme, Browser, E-Mail Programm) sollte man parallel zueinander problemlos laufen lassen können.
  • Eine große Festplatte und ausreichend Arbeitsspeicher sind weitere, wichtige Faktoren. Bei der Wahl des zugehörigen Bildschirms ist es ratsam auf größere Größen zurückzugreifen, um einer schlechten Körperhaltung vorzubeugen.
  • Eine gute Auflösung ist ebenfalls wichtig für ein entspanntes Arbeiten am Computer.

Apple, Dell & Co. haben mittlerweile sehr kleine und leistungsfähige All-in-One Computer fürs Home Office im Programm, die noch dazu durch elegantes Design optische Highlights sind und eine angenehme Raumatmosphäre unterstützen.

Einen passenden Drucker finden

Zur Grundausstattung zählt ebenso ein leistungsstarker Drucker. Trotz zunehmender Digitalisierung ist der Papierverkehr noch immer grundlegender Bestandteil im Büroalltag: Angebote, Rechnungen und Bestellungen werden häufig noch in Papierform verschickt oder in den Akten hinterlegt.

  • Viele Drucker sind inzwischen als Multifunktionsgeräte auslegt und bieten neben der Druck- auch eine Scanfunktion. Dies ist besonders interessant, wenn man zunächst auf ein Faxgerät verzichten möchte.
  • Wer sich unsicher ist, ob er auf einen Laser-, Tintenstrahl- oder Nadeldrucker zurückgreifen sollte, für den ist die „Checkliste: Laser, Tinte oder Nadel – drei Techniken im Vergleich“ sicher hilfreich.
  • Wenn man mit einem eigenen Firmenlogo arbeiten möchte, sollte man darauf achten, dass der Drucker zwei Papierkassetten bietet: eine für das Firmenpapier, die andere für Normalpapier – zum Beispiel für die oft anfallenden Kopien.
  • Darüber hinaus ist es angenehm, wenn der Drucker ein eigenes Bedienfeld aufweist, um eine möglichst intuitive Bedienung und eine einfache Handhabung zu gewährleisten.
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Empfehlenswert ist zum Beispiel das Multifunktionsgerät Workforce Pro WF 5620DWF von Epson, der in verschiedenen Rankings gute Wertungen erzielt und bei Chip.de die Bestenliste anführt.

In eine professionelle Telefonanlage investieren

Auch die Telekommunikation sollte an die neue Situation angepasst werden. Dies ist besonders wichtig, um private und geschäftliche Kommunikation voneinander getrennt zu halten und um auch Zuhause Teil des Büronetzwerks zu sein.

  • Dabei sollte man auf die Möglichkeit einer problemlosen Weiterleitung achten, sodass man immer unter der gleichen Nummer erreichbar ist, egal, ob man sich zurzeit im Home Office oder auf Dienstreise befindet.
  • Ist absehbar, dass man die meiste Zeit am Arbeitsplatz sitzen wird, sollte man sich mit verschiedenen Desktopversionen vertraut machen. Wenn man sich lieber frei bewegen möchte, ist es ratsam auf ein schnurloses Telefon auszuweichen, damit man sich beim Telefonieren frei bewegen kann.
  • Wichtig ist auch die Möglichkeit einer individuellen Ansage des Anrufbeantworters für die geschäftlichen Leitungen, sollten Anrufe außerhalb der Arbeitszeit eingehen.

Viele Anbieter berücksichtigen diese Anforderungen, Gigaset ist ein gutes Beispiel: Diese Produktfamilie ist auf die Anforderungen des Heimarbeitsplatzes zugeschnitten und sollte den Ansprüchen des Home Offices voll und ganz genügen.

Ein Aktenvernichter für die Datensicherheit

Ein Aktenvernichter ist unabdingbar, wenn man mit vertraulichen Daten, wie zum Beispiel mit Angaben zu Kunden oder Geschäftsvorgängen, arbeitet. Im Sinne des Datenschutzes dienen Aktenvernichter (auch Reißwolf oder Papierschredder genannt) der Datensicherheit. Diese Geräte unterscheiden sich maßgeblich in der Konstruktion und Qualität ihres elektromechanischen Schredders.

  • Dabei ist darauf zu achten, dass das Gerät das Papier nicht nur zur besseren Entsorgung zerkleinert, sondern Schriftstücke tatsächlich unleserlich macht. Hier wird in verschiedene Sicherheitsstufen unterteilt.
  • Die Maximale Schneidleistung sollte bei mindestens 10 Blatt pro Vorgang liegen, je nachdem wie viele vertrauliche Dokumente vorliegen.
  • Das Volumen des Auffangbehälters sollte nicht zu klein sein, damit der Behälter nicht ständig geleert werden muss.
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Der Markt bietet zahlreiche Modelle, die sich für ganz unterschiedliche Bedürfnisse eignen. Für den Gebrauch im Home Office ist der HSM Aktenvernichter mit Partikelschnitt eine preiswerte Option. Er bietet Sicherheitsstufe 4 und ist außerdem büro- und heftklammernfest.

Ein Laminiergerät, um wichtige Dokumente zu schützen

Manche Tätigkeit im Büro erfordert zudem das Laminieren einzelner Dokumente, denn diese lassen sich so dauerhaft vor Feuchtigkeit, Verschmutzung oder sonstiger Abnutzung schützen. Visitenkarten, Checklisten und Werbemittel werden deswegen häufig laminiert.

Es gibt sowohl Heiß- und Kaltlaminiergeräte, als auch einen Rollenlaminator.

  • Ein Heißlaminator erhitzt die Laminierfolie auf 80 bis 120 Grad. Dadurch kann eine besonders feste Verbindung zwischen dem Dokument und der Folie entstehen.
  • Bei hitzeempfindlichen Dokumenten, wie zum Beispiel Fotos, bietet es sich an einen Kaltlaminator zu nutzen.
  • Ein Rollenlaminator verfügt über innenbeheizte Laminierwalzen, die es ermöglichen formatunabhängig zu laminieren. Zusätzlich verfügt ein Rollenlaminator über eine Schneidevorrichtung, die es ermöglicht die Unterlagen in die richtige Form zu bringen.

Wer sicher gehen möchte kann auf ein Kombigerät zurückgreifen. Bei der Auswahl sollte dabei die Häufigkeit und Intensität der Nutzung berücksichtigt werden, damit man nicht zu viel Geld ausgibt. Bei verschiedenen Portalen erzielt der Fellows Titan A3 gute Bewertungen, er überzeugt mit einer hohen Laminiergeschwindigkeit und einer fünfstufigen Temperaturregulation.

Fazit

Das Home Office soll einen optimalen Platz zum Arbeiten bieten und deswegen ist eine sorgfältige Auswahl der Bürotechnik wichtig, damit man in seinen individuellen Workflow findet. Es gibt noch eine Reihe weiterer technischer Erweiterungen für den Heimarbeitsplatz. Mit den vorgestellten Bürogeräten sollte jedoch der grundsätzliche Bedarf für ein professionelles Arbeiten im Home Office gedeckt sein.

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Insgesamt ist es sinnvoll mit den gleichen Geräten und der gleichen Benutzeroberfläche zu arbeiten wie die Kollegen im Büro. Dies erleichtert die Kommunikation mit dem Team und erspart eine lästige Umstellung auf andere Systeme. Nach der Auswahl der nötigen Technik, kann man sich entspannt der weiteren Gestaltung des Arbeitsplatzes zuwenden, damit nicht nur ein reibungsloser Ablauf gewährleistet ist, sondern auch für einen hohen Wohlfühlfaktor gesorgt ist.

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